(Finanzbuchhaltung)
FIBU ist die Abkürzung für Finanzbuchhaltung. Sie ist ein zentraler Bestandteil des Rechnungswesens eines Unternehmens und erfasst alle finanziellen Geschäftsvorgänge. Dazu gehören Einnahmen, Ausgaben, Rechnungen, Zahlungen und Abschreibungen.
Was macht die FIBU?
Die Finanzbuchhaltung dokumentiert systematisch alle Geldbewegungen eines Unternehmens. Ziel ist es, jederzeit einen Überblick über die finanzielle Situation zu haben und gesetzliche Vorgaben einzuhalten.
Typische Aufgaben der FIBU sind:
- Verbuchung von Eingangs- und Ausgangsrechnungen
- Überwachung von Zahlungseingängen und -ausgängen
- Verwaltung von offenen Posten
- Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen
- Vorbereitung der Steuererklärungen
Warum ist FIBU wichtig?
Eine saubere Finanzbuchhaltung ist wichtig für:
- Transparenz – Überblick über Gewinne und Verluste
- Rechtssicherheit – Einhaltung steuerlicher Vorschriften
- Planung – Grundlage für Investitionen und Budgetplanung
- Controlling – Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung
Doppelte Buchführung
In Deutschland arbeiten viele Unternehmen mit der sogenannten doppelten Buchführung. Dabei wird jede Buchung auf zwei Konten erfasst (Soll und Haben). So bleibt das System rechnerisch ausgeglichen.
FIBU im ERP-System
In modernen Unternehmen ist die Finanzbuchhaltung oft Teil eines ERP-Systems, zum Beispiel:
- SAP S/4HANA
- Microsoft Dynamics 365
- DATEV
Diese Systeme automatisieren viele Prozesse, wie die digitale Rechnungsverarbeitung oder den Zahlungsabgleich.
Fazit
Die FIBU bildet das finanzielle Fundament eines Unternehmens. Sie sorgt für Ordnung in den Zahlen, schafft Transparenz und ist unverzichtbar für rechtliche Sicherheit und wirtschaftliche Planung.